Die Verwandlung Transgeschichten

sexygeschichten.org    11 Januar 2018

Die Verwandlung Transgeschichten

Meine Eltern kannten mich als sportbegeisterten Studenten, meine Schwester als den Kerl, der ihren Freundinnen den Kopf verdrehte und nur Augen für sie hatte. Mittlerweile war das zweite Studienjahr in den USA fast beendet und ich war im Begriff, die erste Heimreise seit Monaten anzutreten. Ich freute mich, meine Familie wiederzusehen und hatte doch große Sorge, wie ich die Tage bei ihnen überstehen sollte.

Der Arzt, der mich hier untersucht hatte, hatte mir klargemacht, dass ich zwar außergewöhnlich aber mitnichten krank sei.
„Es gibt mehr Menschen mit zwei Geschlechtern als sie glauben würden. Wir wissen nur nicht von allen, weil sowas gerne verheimlicht wird. Nicht selten vor den eigenen Angehörigen.“
Ich konnte das gut nachvollziehen. Was würde meine Schwester sagen, wenn ich mit größeren Brüsten vor ihr stehen würde als ihren eigenen.
„Die Brüste hatten sie schon immer, die sind einfach nochmal ein bisschen gewachsen. Hormone. Da macht man nix.“
Sehr beruhigend.

Das Korsett, dass ich gekauft hatte, hätte vorher Don Johnson gehört haben können. Ich musste meinen kräftigen Oberkörper und die Brüste berücksichtigen, also fiel das Teil etwas größer aus als bei den Damen, die es wohl sonst kauften.
Die Verkäuferin, die mir half, das Ding anzulegen war wirklich nett. Sie ignorierte meine rote Birne, stopfte rein, was überstand und bewertete das Ergebnis schlicht und einfach mit „schade drum“. Die Verwandlung Transgeschichten

Auf dem Heimflug entpuppte sich das Schnürwerk als so bequem, das mir die alte Dame neben mir eine Broschüre für Inkontinenzartikel aushändigte, weil ich alle halbe Stunde aufstand und auf die Toilette ging, nur um mich zu bewegen und wieder ausreichend Luft zu bekommen. Das würden ein paar entspannende Urlaubstage werden.

Das Wetter zuhause war grandios, dennoch nahm ich die herzlichen Begrüßungen in meiner Winterjacke hin, in der Hoffnung, dadurch würde niemand einen verräterischen Eindruck gewinnen. Ich erklärte die Jacke mit meinem Jetlag von dem die restlichen Passagiere wohl verschont geblieben waren. Meine Mutter heulte die ganze Fahrt über, während meine Schwester mich abwechselnd anhimmelte und skeptisch zu betrachten schien. Ich sah sie kaum an und vermutete die Skepsis daher.

Die letzten Monate brachte ich in einer Handvoll Sätzen unter und entschuldigte mich früh ins Bett wegen der Reisestrapazen und unabwendbarer Müdigkeit. Ich versuchte zu öffnen, was die Professionelle aus dem Kaufhaus geschlossen hatte und scheiterte grandios. Ich drehte mich mehrfach um die eigene Achse, verlor das Gleichgewicht, ging in die Knie und landete schließlich auf dem Boden. Ich ruderte mit den Armen und versuchte Knoten und Stricke zu fassen zu bekommen, wo keine waren. Ich kam mir vor wie eine Sc***dkröte, weil es mir kaum möglich war, aufzustehen ohne den Rücken krumm machen zu können.

Als die Kraft mich verließ, beschloss ich, dass der Boden ein ausgezeichneter Schlafplatz war und ich es morgen wieder versuchen wollte. Der Morgen hatte nichts an Enge verloren, dafür aber an Steifheit in diversen Gliedern gewonnen. Ich rollte wieder auf den Bauch, voller Zuversicht, das Korsett jetzt auszubekommen. Als ich ein Ende der Strippe zu greifen bekam, war ich fest entschlossen, es nicht mehr loszulassen, bis ich Vollzug melden konnte. Die Verwandlung Transgeschichten

Meine Schwester klopfte an die Tür zwischen unseren Zimmern, die ich für unverschlossen hielt. Ich malte mir aus, dass sie mich so hier vorfinden und für alle Zeit jeden Respekt vor mir verlieren würde, weil sie mir keinen Verstand mehr zuspräche.
„Äh, ist gerade schlecht“, brachte ich unter Atemnot hervor.
Von der anderen Seite klopfte mein Vater, der in der Diele stand und sicher sein Ohr an die Tür drückte.
„Junge, Frühstück?“
Panik stieg in mir auf, weil ich auch diese Tür nicht abgeschlossen hatte.

„Gregor?“ Meine Schwester klang bereit, die Klinke zu drücken. Ich rutschte unter mein Bett, stellte mir einen Seehund vor, der das nicht eleganter hätte machen können und versuchte, leise zu atmen. Mein Plan ging auf. Grete steckte den Kopf zur Tür rein, sah mich nicht, machte einen Schritt in meine Richtung, dann verschwand sie wieder in ihr Zimmer.

Seehundgleich robbte ich aus meinem Versteck und begann erneut mit meiner Houdini-Nummer. Die Strippe von vorhin hatte sich einen anderen Liegeplatz gesucht, also begann die Sc***dkröte, nach ihr zu suchen. Meine geniale Idee war die stabile Seitenlage, die alle Strippen in eine Richtung befördern würde. Das funktionierte, ich bekam wieder eine zwischen die Finger.

Die Kraft, die zwei aneinandergepresste Finger ausüben können, lässt sich leicht unter- aber eben auch überschätzen. Ich biss die Zähne zusammen, die Finger verkrampften, die Strippe entglitt mir, die nächste fühlte sich vielversprechender an. Als ich sie einen Zentimeter aus ihrem Versteck gezogen hatte, war ich bereit für die ersten Fanfaren. Eine entglitt mir aus purer Anstrengung. Die Verwandlung Transgeschichten

Jetzt war nicht die Zeit für halbe Sachen also zogen erst zwei, dann drei Finger an dem, was mir den Atem raubte. Ich zog mit aller Kraft und stöhnte vor Schmerz und Anstrengung und weil es das Ziehen erleichterte.
„Alles in Ordnung, Junge?“ Die Ausdauer meines Vaters hatte ich unterschätzt. Grete hatte ihm offenbar noch nicht gesagt, dass sie mich vergeblich hier gesucht hatte.
„Alles okay. Ich mache meine Morgengymnastik.“ Das schien ihn zu beruhigen. Zumindest hoffte ich das.

Als ich den ersten Teil des Knotens gelöst hatte, schöpfte ich erneut Zuversicht. Ich wählte die stabile Seitenlage in die andere Richtung und war erfreut über das aufgehen dieser gewagten Theorie. Ich bekam etwas mehr von der jetzt in die andere Richtung hängenden Strippe zu greifen und zwei entschlossene Finger zogen daran. Als sie nachgab, wollte ich die Arme siegreich in die Luft strecken, freute mich aber ausreichend über den nachlassenden Druck auf meinen Oberkörper.

Entgegen meiner Annahme waren die Brüste weder abgestorben noch zurückgewichen. Sie sahen etwas geplättet aus, richteten sich aber wieder auf, während ich noch beide Türen verschloss. Ich durchsuchte meine Kleidung nach etwas, das meine Oberweite zu verbergen vermochte. Als ich mit meiner Winterjacke am Tisch saß, fanden alle das etwas übertrieben, aber ich war eben Kalifornisches Wetter gewöhnt. Dass es hier wärmer war als im Silicon Valley, verschwieg ich lieber.

Nach dem Duschen lieh ich mir den Bademantel meiner Schwester und ging mit verschränkten Armen in mein Zimmer. Ich hatte keine Lust, den ganzen Tag in meiner Winterjacke zu verbringen, also schloss ich wieder beide Türen ab. Grete nervte alle halbe Stunde, in dem sie leise Klopfte und meinen Namen flüsterte. Ich konnte mir vorstellen, was sie von mir wollte und unter anderen Umständen hätte ich längst bei ihr geklopft.

Meine Eltern versuchten abwechselnd, mich von einem Picknick, einem Ausflug, Kino, Fernsehen und Spieleabend zu überzeugen. Ich machte ihnen klar, dass ich lernen müsse und konnte die Enttäuschung in ihren Stimmen hören. Die Enttäuschung in Gretes Stimme tat noch mehr weh, auch wenn sie nur geflüstert war. Die Verwandlung Transgeschichten

Das Abendessen war in der Winterjacke kaum zu ertragen und ich ging noch einmal duschen, bevor ich ins Bett ging. In der Nacht hatte ich Ruhe vor meinen Eltern, nicht aber vor Grete. Sie schien vor ihrer Tür zu knien und flehte mich an, ihr die Tür zu öffnen. Die Winterjacke war mir zu offensichtlich, also behielt ich ihren Bademantel an, als ich ihr Geheule nicht mehr aushielt.

Ich hatte meinen wackeligen Plan ohne das Temperament meiner Schwester gemacht.
„Das wurde auch Zeit. Ich war kurz davor, deine scheiß Tür einzutreten und über dich herzufallen.“ Ihr feuriger Blick hatte mir gefehlt, machte mir jetzt aber Angst, weil ein gewisser Abstand zu ihr Teil meiner Maskerade war. Sie sprang mich an, klammerte sich um meinen Oberkörper und drohte davon abzurutschen, weil meine verschränkten Arme ihre Reichweiter überforderten.
„Halt mich fest!“, rief sie beinahe und ich hatte noch mehr Angst, unsere Eltern könnten sie hören.

Was blieb mir übrig als ihren fallenden Körper aufzufangen und sie zu umarmen? Sie umklammerte meinen Hals und gab mir den Kuss, den ich mir monatelang für sie vorgenommen hatte, solange ich ihre Brüste noch als die größeren in Erinnerung hatte. Mein Plan war gescheitert also gab ich ihn auf und erwiderte ihre Leidenschaft, bis sie mir fragend in den Ausschnitt ihres Bademantels sah. Sie stieg von mir ab, öffnete ihn und ich schloss die Augen, weil ich ihre Reaktion nicht sehen wollte.

„Das ist ja unglaublich!“, hörte ich sie sagen. Für das nächste Coming Out nahm ich mir vor, mir auch die Ohren zuzuhalten. Sie stieß mich von sich, ich fiel aufs Bett und musste feststellen, dass es keinen Sinn ergab, mich wegzustoßen und dann hinterher zu klettern.
„Das ist ja der absolute Wahnsinn. Die sind schöner als meine!“
Ich sah sie irritiert an.
„Und deswegen hast du mir die Tür nicht aufgemacht und rennst hier in dieser albernen Winterjacke rum? Ich will dich! Sofort!“ Die Verwandlung Transgeschichten

Das Schwurgericht auf mir ließ keine Einrede zu also verschwand zwischen ihren Lippen, was ich seit kurzem nur noch für ein sekundäres Geschlechtsorgan hielt und in ihren Händen, was die Spitze der Rangliste eingenommen hatte. Beides fühlte sich unglaublich an und nicht nur, weil sie es war, die es tat. Es war schön ihren perfekten Hintern zu fühlen, als sie auf mir saß und ihre Brüste zu spüren, während sie meine umkreiste. Sie sah mich fasziniert an und zum Glück so verliebt wie vor Monaten.

„Wenn ich könnte, würde ich dich mitnehmen.“
„In einem Jahr. Vorher nicht.“
Ich hatte nicht vor in ihr zu kommen, sie hatte noch nicht vor sich um Nachwuchs zu kümmern also verteilte sie, was sie mir mit dem Munde entlockt hatte, mit demselben auf den Brüsten. Ich fand das ein bisschen absurd, bis sie anfing, es darauf zu verteilen und dann wieder abzulecken. Von da an fand ich es wiederholungswürdig und sehr aufbauend.

Als sie in am Morgen auf mir erwachte, nahm sie mir die Entscheidung ab, wie ich es meinen Eltern erklären sollte. Wir waren früh wach und standen zusammen unter der Dusche, als ihre Küsse und das Werk ihrer Finger mich überzeugten, oben wie unten perfekt zu sein.

„Ich liebe dich! Und nicht nur dafür!“ Ich meinte das aufrichtiger als je zuvor.
„Das will ich dir auch geraten haben.“
Sie machte mich wahnsinnig mit ihren Blicken und ihren Berührungen und brachte mich schon wieder dazu, zwischen ihren Lippen zu kommen, obwohl ich das nicht für möglich gehalten hätte.

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Das T-Shirt, in dem ich neben ihr auf der Couch saß machte jede Erklärung überflüssig. Ihre Umarmung und ihr strahlendes Gesicht mochten die Reaktion meiner Eltern beeinflusst haben, sie fiel unspektakulär aus und machte mir klar, dass ich mir den ganzen Zirkus hätte sparen können. Die restlichen Tage meines Aufenthalts verliefen entspannter, nicht zuletzt wegen der fehlenden Winterjacke. Grete kehrte mittels ihrer Schminke und einer Perücke die femininen Züge meines Gesichts heraus und ich sparte mir das Korsett für den Rückflug.

Der dämliche Blick bei der Passkontrolle währte nur kurz und wich einem verstehenden Nicken. Das ist alles viel zu lange her, um wahr zu sein und es sind nur noch Wochen, bis Grete ihren Flug antreten wird. Die Haare sind gewachsen, die Brüste nicht. Ich werde mir ein paar Makeup-Tipps von ihr geben lassen müssen. Der Rest ist eine Frage der Zeit und von Hormonen, bei denen auch eine Menge des Glücks vor dem Bindestrich stehen wird, das mir meine einzigartige Schwester beschert.

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